Anstieg der Hypothekenzinsen im Dezember

Ende Dezember letzten Jahres lag der indikative Zinssatz, der aus dem Durchschnitt der Zinssätze von rund dreißig Banken berechnet wird, bei 1,91% für einen festverzinslichen Immobilienkredit über zehn Jahre, nach 1,74% zu Beginn Dezember und 1,68% zu Beginn des Jahres 2025.

Die Kosten für Hypotheken sind Ende 2025 in der Schweiz deutlich gestiegen, bedingt durch den Anstieg der Kapitalmarktzinsen und die Erhöhung der Margen durch die Banken, wie am Dienstag das Vergleichsportal comparis.ch mitteilte.

Ende Dezember lag der indikative Zinssatz, der aus dem Durchschnitt der Zinssätze von rund dreißig Banken berechnet wird, bei 1,91% für einen zehnjährigen festverzinslichen Immobilienkredit, nach 1,74% zu Beginn Dezember und 1,68% zu Beginn des Jahres 2025.

Für eine Festhypothek mit fünf Jahren betrug der Zinssatz Ende Dezember 1,61%, im Anstieg gegenüber dem im Monatsbeginn gemittelten 1,42%. Zu Beginn des Jahres 2025 lag er bei 1,50%.

„Die jüngste Erhöhung der Hypothekenzinsen ist auf den Anstieg der Kapitalmarktzinsen und die Ausweitung der Margen durch die Banken zurückzuführen“, erklärte Dirk Renkert. Laut dem Geldexperten von comparis.ch sei es zwar so, dass die Banken ihre Margen nicht veröffentlichen, doch die Erhöhung der Marge der Saron-Hypotheken sei am deutlichsten sichtbar, weil ihr Zinssatz seit Einführung des Nullzinses durch die SNB ausschließlich von der Marge bestimmt werde.

Diese Erhöhung fällt zusammen mit der Tatsache, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihren Leitzins bei 0% in ihrer letzten geldpolitischen Sitzung Mitte Dezember beibehalten hat. Sie dürfte dieses Niveau auch bei der nächsten Sitzung im März beibehalten, so die Ökonomen.

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