Nach einigen Monaten des Anstiegs haben sich die Preise für Eigentumswohnungen im Februar wieder beruhigt. Sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen gab es laut Immoscout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen Cifi einen leichten Rückgang. Die regionalen Unterschiede bleiben jedoch bestehen.
«Es bleibt abzuwarten, ob es sich um eine Trendwende oder nur um eine kurze Pause handelt», erklärte Martin Waeber, Immobilienverantwortlicher bei der SMG Swiss Marketing Group, dem Eigentümer der Plattform Immoscout24, zitiert in einer am Freitag verbreiteten Mitteilung.
Die Preise für Einfamilienhäuser sind im Monatsrhythmus durchschnittlich um 0,4% gefallen, verglichen mit einem Rückgang von 0,1% bei den Eigentumswohnungen. Die Anzahl der zum Verkauf stehenden Objekte hat seit Januar zugenommen, weisen die Autoren dieser Statistik aus.
Es wurden überraschende Entwicklungen identifiziert, wie zum Beispiel in Zürich, der teuersten Region der Schweiz, wo der Preis für Einfamilienhäuser im Durchschnitt um 2,2% gesunken ist. Die östliche Landeshälfte verzeichnet einen Rückgang von 1,7%, gegenüber -0,7% für das Mittelland. Die Nordwestschweiz (+2,1%) und das Tessin (+1,0%) weisen Zuwächse auf, stärker ausgeprägt als in der Genferseeregion (+0,3%) und der Zentralschweiz (+0,2%).
In dieser letzten Region hat sich der Vorwärtsdrang in Bezug auf Eigentumswohnungen beruhigt. Die Preise sanken damit um 2,3% im Monatsvergleich, was zur Stabilisierung des nationalen Durchschnittswerts im Februar beitrug, ebenso wie das Mittelland (-0,7%) und die Ostschweiz (-0,3%) in geringerem Maße. Hingegen verzeichneten Zürich und seine Umgebung (+1,1%), die Genferseeregion (+0,7%) und die Nordwestschweiz (+0,4%) Anstiege bei den zum Verkauf stehenden Wohnungen.
