Der Kauf des Eigenheims wird immer teurer

Im ersten Quartal stiegen die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz um 1,4%, während die Preise für Eigentumswohnungen (PPE) um 1,8% zulegten.

Der Zugang zum Eigentum wird immer teurer. Im ersten Quartal stiegen die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz um 1,4%, während die Preise für Eigentumswohnungen (PPE) um 1,8% zulegten, im Vergleich zum vorangegangenen Quartal, gemäß dem am Freitag veröffentlichten Raiffeisen-Transaktionspreisindex.

Auf Jahressicht sind die Preise für Einfamilienhäuser und PPE um 4,9% gestiegen, wie das Bankinstitut in seinem regelmäßigen Bericht festhält.

Niedrige Zinssätze machen der Immobilienkauf im Vergleich zur Miete attraktiv: „Der starke finanzielle Reiz des Wohneigentums bewahrt eine hohe Preisdynamik“, erklärt Fredy Hasenmaile, Chefökonom der Raiffeisen Schweiz, der in der Mitteilung zitiert wird.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Einfamilienhäuser die stärksten Preissteigerungen in der Region Bern (+6,7%) und in der Westschweiz (+7,4%). In der Nordwestschweiz (+3,0%) stiegen die Preise für Einfamilienhäuser hingegen deutlich weniger stark.

Was die Eigentumswohnungen betrifft, stiegen die Preise im Jahresvergleich am stärksten in der Zentralschweiz (+7,3%) und in der Südschweiz (+5,5%). In der Genferseeregion (-0,8%) sanken die PPE-Preise im Jahresvergleich hingegen leicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Verteilung der Preisentwicklung nach Gemeindetyp zeigt, dass die Preise für Einfamilienhäuser im Jahresvergleich in Tourismusgemeinden am stärksten gestiegen sind (+5,8%). Im PPE-Segment verzeichneten Tourismusgemeinden ebenfalls die höchsten Preissteigerungen (+5,8%).

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