Dieser magisch türkisfarbene Schweizer See ist selbst im Winter gratis – und noch immer ein echter Geheimtipp

Ein verborgenes Juwel fern der Massen

Für Schweizerinnen und Schweizer, die Ruhe suchen, bietet Korsika einen Ort, der noch erstaunlich still und ursprünglich geblieben ist. Zwischen duftenden Pinien und hellen Granitfelsen schimmert ein Wasser in fast unwirklichem Türkis, ganz ohne Kassenhäuschen oder Schranken. Wer hier ankommt, findet eine Bergkulisse, die eher an die Alpen erinnert – nur mit mediterranem Licht und korsischem Duft.

«Hier spürt man nur Wind und Wasser – und das Gefühl, für einen Moment allein auf der Welt zu sein.»

Natur, die sich selbst genügt

Rund um das Ufer gibt es keine Hotels und keine Bars, nur Stille und das Klingeln von Bachläufen. Gerade dieser Mangel an Infrastruktur bewahrt den Zauber: keine Liegestühle, keine laute Musik, kein Gedränge am Wasser. Wer möchte, sitzt auf warmem Fels, taucht in kristallklare Tiefe und blickt auf karge Grate.

Kostenlos – und doch postkartenreif

Auf Korsika sind viele bekannte Spots bequem erreichbar, aber oft mit Parkgebühren verbunden – hier nicht. Der Zugang bleibt frei, das Erlebnis bewusst einfach: Ankommen, losgehen, atmen, staunen. Statt Menschenmengen gibt es sanftes Plätschern und sattes Türkis, das in der Mittagssonne fast leuchtet.

Anreise aus der Schweiz

Am bequemsten geht es per Flug nach Bastia oder Ajaccio, anschliessend mit dem Mietwagen nach Corte und in das Restonica-Tal. Von dort führt ein markierter Pfad in etwa 90 Minuten bergauf – kurz genug für einen Halbtagesausflug, lang genug für echte Abgeschiedenheit. Frühmorgens ist das Licht weicher und die Temperaturen sind angenehmer, am späten Nachmittag wird das Tal besonders stimmungsvoll.

Was mitnehmen – und was lassen

  • Feste Schuhe und ein kleiner Rucksack
  • Genug Wasser und ein salziges Snack
  • Eine leichte Jacke, das Wetter schlägt in den Bergen gern um
  • Sonnenschutz, aber bitte mit reef‑safe bzw. umweltfreundlicher Formel
  • Ein kleiner Beutel, um eigenen Abfall wieder mitzunehmen

Wer badet, sollte auf stark parfümierte Produkte verzichten und dem Uferraum Respekt schenken. So bleibt das Wasser klar und die Vegetation intakt.

Der Ort hat einen Namen

Das Ziel heisst Lac de Melu, ein natürlicher Hochsee auf 1’711 Metern über Meer, oberhalb von Corte im Restonica-Tal. Gespeist von kalten Quellen und eingerahmt von grauen Felsen, wirkt er wie ein alpines Amphitheater mitten im Mittelmeerraum. Wer noch Kraft hat, kann zum benachbarten Lac de Capitellu aufsteigen – eine steilere, aber kurze Draufgabe mit eindrücklicher Sicht.

Nachhaltig geniessen

Dieser See ist kein Vergnügungspark, sondern ein lebendiges Ökosystem. Bleiben Sie auf markierten Pfaden, nehmen Sie Rücksicht auf Wildtiere und vermeiden Sie laute Musik. So bleibt dieser Ort für künftige Besuche genauso still, klar und kostenlos, wie ihn Wandernde heute lieben.

4 Gedanken zu „Dieser magisch türkisfarbene Schweizer See ist selbst im Winter gratis – und noch immer ein echter Geheimtipp“

  1. Schweizer See? Idyllisch, naturbelassen, ursprünglich, umweltbelassen…..um gemäss Beschreib mit dem Flugzeug anreisen zu müssen? Wo Schweiz, wo Natur? Nun, ja, man kann auch die Fähre nehmen. Aber Schweiz wird daraus trotzdem nicht!

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