Hauspreise stagnieren im Januar – Wohnungen steigen

Im Durchschnitt sind die Preise für Wohnungen im Januar um 0,9% gestiegen, während die Statistiken eine stagnierende Entwicklung bei Einfamilienhäusern zeigen.

Der Schweizer Immobilienmarkt bleibt zu Jahresbeginn von hohen Preisen geprägt, wobei sich diese je nach Art der Immobilie unterschiedlich entwickelt haben. Eigentumswohnungen sind teurer geworden, während Einfamilienhäuser stabil blieben, so die von Immoscout24 und dem Beratungsunternehmen Cifi zusammengestellten Zahlen.

Im Durchschnitt sind die Preise für Wohnungen im Januar um 0,9% gestiegen, während die Statistiken bei den Häusern eine stagnierende Entwicklung zeigen. Wie üblich werden von den Verfassern der Umfrage zudem deutliche regionale Unterschiede festgestellt.

Einfamilienhäuser sind damit in der Ostschweiz erschwinglicher geworden, wo die Preise um 2,1% gesunken sind. Der Nordwesten des Landes verzeichnete eine Abkühlung um 1,7%, gegenüber einem Rückgang von 0,9% in der Genferseeregion. Das extrem knappe Angebot in der Zentralschweiz hat die Preise um 2,3% steigen lassen. Im Mittelland und in der Region Zürich setzen die Verkäufer auf die starke Nachfrage, um den Wert ihrer Immobilie zu steigern, was zu einem Anstieg von 1,6% führt.

Der Aufwärtstrend ist nahezu allgemein bei Eigentumswohnungen. Die Zentralschweiz (+2,4%) und die Mittelland-Region (+2,2%) verzeichnen die stärksten Zuwächse. Die Zunahmen sind im Tessin (+1,7%) nicht zu vernachlässigen und in der Genferseeregion (+0,5%) moderater. Zürich (+0,3%) und die Zentralschweiz (stabil) verzeichneten nur geringe Schwankungen, während die einzige rückläufige Region der östliche Teil des Landes ist (-0,3%).

„Die Preisentwicklung wird zunehmend von regionalen Unterschieden bei Migration und Bevölkerungsstruktur geprägt. Neuankömmlinge bevorzugen weiterhin städtische Gebiete wie die Region Zürich, die Genferseeregion oder bestimmte Teile der Zentralschweiz“, erklärt Martin Waeber, Immobilienchef bei Swiss Market Place, Eigentümer der Plattform Immoscout24. Die Nachfrage dürfte die Preise auch künftig nach oben treiben.

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