Der Baukonzern Implenia meldet am Donnerstag mehrere neue Aufträge in der Schweiz und in Deutschland mit einem Auftragsvolumen von über 310 Millionen Franken. Zu den Projekten gehören in der Romandie der Bau eines neuen Wohnviertels mit 182 Eigentumswohnungen in Vevey (VD) und der Bau eines Komplexes aus acht Gebäuden in Payerne (VD).
Alle Aufträge werden zwischen 2026 und 2028 umgesetzt, heißt es in der Mitteilung der Zürcher Gruppe.
In Vevey wurde Implenia zum Generalunternehmer für das Viertel «Jardins en Ville» ernannt, in dem neben den Wohnungen Handelsflächen, eine zweistöckige Tiefgarage und große Grünflächen vorgesehen sind. Acht Gebäude und 107 Wohnungen werden außerdem in Payerne entstehen. Dieses Projekt wurde von der Firma à la Marguerite entwickelt und anschließend an Investoren verkauft.
In der Deutschschweiz wurde Implenia als Bauleitung für mehrere Projekte beauftragt, insbesondere für die Entwicklung eines ehemaligen Industrieareals und Aufträge für die Pharmaindustrie, heißt es in der Mitteilung.
In der deutschen Stadt Mannheim errichtet das Bauunternehmen einen sechsgeschossigen Wohnkomplex mit 225 Wohnungen. Die oben genannten Projekte umfassen außerdem den Bau von 160 Wohnungen in Frankfurt, 186 weitere in München und noch 76 in Nürnberg.
Darüber hinaus hat die Gruppe einen Auftrag im Gefängnisbereich gewonnen und den Bau neuer Betriebseinheiten und Produktionsflächen sowie Außenbereiche für die Justizvollzugsanstalt Siegburg in Nordrhein-Westfalen erhalten. Auch außerhalb Deutschlands hat die Universität Flensburg (Schleswig-Holstein) Implenia mit dem Rohbau eines Verwaltungsgebäudes aus Holz betraut.
