Implenia gewinnt Aufträge in Deutschland und Norwegen

Der Gesamtbetrag beläuft sich auf etwa 350 Millionen Euro (326,4 Millionen Franken).

Der Baukonzern Implenia hat in Deutschland und Norwegen mehrere Straßeninfrastrukturverträge im Gesamtwert von rund 350 Millionen Euro (326,4 Millionen Franken) gewonnen.

Das Zürcher Unternehmen wird am Bau einer Brücke in Wolgast im Nordosten Deutschlands mit einer Länge von 1,4 km und einer Bauhöhe von 42 Metern über dem Peenestrom beteiligt, wie es am Donnerstag in einer Mitteilung ausführlich erläutert wurde.

Der Bau dieses Bauwerks, das zu einer Hauptader für die wirtschaftliche und touristische Aktivität in der Ostsee werden soll, hat im vergangenen Dezember begonnen und soll im Februar 2030 abgeschlossen werden.

Darüber hinaus wird Implenia eine Autobahnbrücke über die A7 in Markbreit in Zentraldeutschland abreißen und durch eine neue Brücke ersetzen. Das neue Bauwerk, 925 Meter lang, soll den Anstieg des Verkehrs, insbesondere der schweren Lastwagen, auf dieser Achse aufnehmen.

Zudem wird das Unternehmen an einem Joint Venture für den Bau eines 1,1 km langen Straßentunnels unter dem Stadtviertel Riederwald in Frankfurt teilnehmen.

„Dank des in Deutschland gestarteten Infrastrukturprogramms und des enormen Bedarfs an Brückenrenovierungen erwarten wir in den kommenden Jahren eine hohe Nachfrage nach Brückenersatzmaßnahmen“, sagte Erwin Scherer, Leiter der Abteilung Tiefbauingenieurwesen bei Implenia.

Außerdem soll eine 552 Meter lange Brücke über den Fluss Lagen im Westen Norwegens gebaut werden, der Teil der Autobahn E6 ist und Roterud mit Storhove verbindet.

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