Die Immobiliengesellschaft Mobimo hat im vergangenen Jahr höhere Mieteinnahmen erzielt, konnte jedoch vor allem auf das Ergebnis der Aufwertungen setzen, um ihren Nettogewinn deutlich zu verbessern. Dennoch wird den Aktionären eine stabile Dividende vorgeschlagen, von 10,25 Franken pro Aktie.
Die Mieteinnahmen beliefen sich auf 125,5 Millionen Franken, was eine Steigerung von 1,5 Prozent bedeutet, wie am Freitag das lucernische Unternehmen mitteilte, das stark auf den Romandie-Markt ausgerichtet ist. Diese Zunahme erklärt sich insbesondere durch die Ergänzung des Portfolios um 65 Wohnungen in Lausanne im vierten Quartal. Mobimo hat zudem begonnen, die 126 Wohnungen von zwei Bauprojekten in Aarau zu vermieten, die in diesem Jahr fertiggestellt werden.
Die Aufwertungen wurden aufgrund der guten Dynamik am Immobilienmarkt bei niedrigen Zinsen um das 2,5-Fache auf 106,9 Millionen Franken erhöht, was auch auf die Qualität der Immobilien im Mobimo-Portfolio zurückzuführen ist, heißt es in der Mitteilung.
Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) ohne Aufwertungen stieg um 17% auf 150,4 Millionen Franken, während der bereinigte Nettogewinn 105,6 Millionen Franken erreichte, was einem Anstieg von 15,7% entspricht. Alle genannten Kennzahlen lagen über den mittleren Prognosen der von AWP befragten Analysten.
Der berichtete Nettogewinn beläuft sich auf 192,9 Millionen Franken, deutlich mehr als die 125,2 Millionen Franken im Jahr 2024.
Ende Dezember belief sich der Immobilienbestand auf rund 4,2 Milliarden Franken, um mehr als 10% gestiegen. Der Erwerb der Immobilien der Ewwe-Gesellschaft gilt als eines der markanten Ereignisse des vergangenen Jahres, eine Transaktion, die dazu beigetragen hat, Mietverluste infolge der 2024 veräußerten Objekte zu kompensieren. Die Leerstandsquote hat sich um 0,4 Prozentpunkte auf 4,1% erhöht.
Für 2026 rechnet die Geschäftsführung mit einem organischen Wachstum der Mieteinnahmen von 3% und einem Ergebnis der Entwicklungsprojekte von rund 25 Millionen Franken. Die Leerstandsquote dürfte weiterhin zunehmen und sich auf rund 4,5% belaufen.
