Peach Property hat im vergangenen Jahr einen Rückgang seiner Einnahmen verzeichnet. Die Immobiliengesellschaft, deren Finanzen sich weiter angespannt zeigen, strebt jedoch nach weiteren Mieterhöhungen bei gleichem Portfolio.
Die Mieteinnahmen sanken auf 108 Millionen Euro (98,1 Millionen Franken) gegenüber 124 Millionen im Jahr 2024, nach noch nicht geprüften Zahlen, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Die Leerstandsquote in den bevorzugten Geschäftsbereichen wurde jedoch von 6,2 % auf 4,8 % reduziert.
Die Nettomieten (ohne Nebenkosten) des Portfolios stiegen um 3,1 % auf 6,82 Euro pro Quadratmeter. Die Cashflows aus den operativen Aktivitäten (FFO I) werden zwischen 16 und 18 Millionen Euro bestätigt, nach 16 Millionen im Vorjahr.
Mit einem Refinanzierungsvolumen von rund 620 Millionen Euro konnten die Fälligkeiten verlängert und die Bilanz dauerhaft gestärkt werden, heißt es weiter.
Im Jahr 2025 wurden rund 1.800 Wohn- und Gewerbeimmobilien verkauft, das Portfolio beläuft sich nun auf 3.700 Einheiten (-32 %). Weitere Verkäufe sind im Gange, so das auf dem deutschen Markt spezialisierte Immobilienunternehmen.
Das Unternehmen strebt in diesem Jahr an, die Leerstandsquote auf unter 3 % zu senken, während die Möglichkeit, die Mieten systematischer zu erhöhen, zwischen 3,5 % und 4 % liegen dürfte.
Was die wandelbare Anleihe über 50 Millionen Euro betrifft, deren Fälligkeit am 15. Mai ansteht, bietet Peach Property ihren Inhabern an, sie gegen eine Barzahlung zu einem Preis von 99,25 % ihres Nominalwerts zurückzukaufen.
Das Unternehmen wird seine endgültigen Ergebnisse am 25. März veröffentlichen.
