Preis-Schock: Es dürfte mehr als 22 Millionen Franken kosten

In Genf startet am kommenden Montag ein grosses Projekt, das weit über 22 Millionen Franken kosten dürfte. Im Sportzentrum Les Vernets beginnt die vollständige Sanierung des 50-Meter-Aussenbeckens, während der Hallenbereich für die Öffentlichkeit geöffnet bleibt. Für Abonnentinnen und Abonnenten sind zusätzliche Zeitslots am frühen Morgen vorgesehen, begleitet von reduzierten Tarifen.

Ein Grossprojekt für das Aussenbecken

Während der Bauphase bleibt das Innenbecken in Betrieb, mit klaren Zeiten für Frühschwimmerinnen und -schwimmer. Die Stadt Genf kommuniziert, dass auf dem 25-Meter-Becken spezielle Bahnen reserviert werden, um den Trainingsbetrieb von Vereinen und Schulen zu sichern.

Das Aussenbecken wird von Grund auf erneuert: Der Belag wird ausgetauscht, die Tiefe punktuell angepasst und die umlaufenden Plattformen modernisiert. Eine neue thermische Abdeckung soll den Energieverbrauch spürbar senken und die Saison deutlich verlängern.

Erste Etappe eines Vorhabens über 22 Millionen Franken

In einer ersten Phase werden die unter den Tribünen liegenden Garderoben vollständig erneuert und ein zentraler Überwachungsraum eingerichtet. Die technischen Anlagen erhalten moderne Steuerungen, effizientere Pumpen und zeitgemässe Sicherheitstechnik.

Die Bauherrschaft rechnet für diesen Abschnitt mit gut acht Monaten. Er ist Teil eines Gesamtprojekts, das die Anlage Les Vernets umfassend transformiert – inklusive Eishalle und Empfangsbereich. Nach Abschluss soll das Zentrum zu den effizientesten Sportstätten der Romandie zählen.

Mehr Effizienz und bessere Organisation

Parallel wird die Gebäudehülle verbessert, um Wärmeverluste zu minimieren. Eine optimierte Isolation und neue Verglasungen sollen den Energiebedarf um rund ein Viertel reduzieren – ein wichtiger Schritt angesichts steigender Kosten und Klimaziele des Kantons Genf.

Für Besucherinnen und Besucher entstehen zwei klar getrennte Eingänge: einer für das Sportzentrum, einer für die Gastronomie. Eine kleine Boutique und ein Café mit regionalen Produkten erweitern das Angebot, ohne den Badebetrieb zu stören. Damit wird der Zustrom besser gesteuert und Wartezeiten werden verkürzt.

So läuft der Betrieb während der Bauzeit

Die Verantwortlichen betonen, dass die Arbeiten im laufenden Betrieb erfolgen. Vereine, Schulen und Familien sollen weiterhin möglichst ohne grosse Einschränkungen trainieren und planschen können. Ergänzend greifen Kompensationen, die den Zugang attraktiv halten.

  • Reduzierte Eintritte und angepasste Abos für die Dauer der Einschränkungen
  • Frühmorgendliche Zeitslots auf dem 25-Meter-Becken für Stammgäste
  • Klarer Bahnplan für Schulen und Clubs
  • Verstärkte Information via App, Website und Beschilderung

Stimmen und Perspektiven

„Wir investieren hier in die Zukunft der städtischen Infrastruktur – nachhaltig, zugänglich und familienfreundlich“, sagt eine Sprecherin des Sportamts. Man setze auf robuste Materialien, intelligente Technik und einen Betrieb, der auch in zehn Jahren noch überzeugt.

Für die Region bringt das Projekt mehrere Vorteile. Ein modernisiertes Becken zieht mehr Wettkämpfe an, stärkt den lokalen Tourismus und schafft zusätzliche Arbeitsplätze im Betrieb. Vor allem aber sinken die laufenden Kosten, was den Steuerfranken langfristig schont.

Warum sich das Warten lohnt

Das neue Aussenbecken wird ganzjährig nutzbar sein, dank effizienter Abdeckung und optimierter Hydraulik. Das Wasser bleibt länger warm, der Chemikalienverbrauch sinkt, und die Sicherheit profitiert von zeitgemässer Überwachung. Für Sportlerinnen und Sportler bedeutet das verlässlichere Trainingsbedingungen – Sommer wie Winter.

Auch der Aufenthalt wird angenehmer: breitere Liegeflächen, rutschhemmende Beläge und mehr Schatten. Familien freuen sich über neue Duschen und kindgerechte Zonen, während ambitionierte Schwimmerinnen und Schwimmer präzise Zeitmessung und optimierte Startblöcke erhalten.

Ausblick und nächste Schritte

Nach Abschluss der ersten Phase startet die Erneuerung der Eishalle sowie des zentralen Empfangs. Währenddessen bleibt das Angebot so vielfältig wie möglich – mit klarer Kommunikation zu jedem Schritt. Die Stadt setzt auf transparente Abläufe, um Vertrauen zu stärken und Erwartungen zu steuern.

Am Ende entsteht eine Anlage, die ökologisch, ökonomisch und sportlich überzeugt. Dass sie mehr als 22 Millionen Franken kostet, überrascht daher kaum – entscheidend ist, dass jeder investierte Rappen in Lebensqualität, Gesundheit und Gemeinschaft zurückfliesst.

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