Die Teuerung der Immobilienpreise setzte sich im vierten Quartal 2025 fort und betraf sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen. Im Gesamtjahr hat der Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen die Entwicklung der Verbraucherpreise deutlich übertroffen.
Der Schweizer Index der Preise für Wohnimmobilien (Impi) ist im letzten Jahr durchschnittlich um 4,6% gestiegen, gemäß den am Freitag vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Angaben. Zum Vergleich liegt die Inflation bei +0,2%.
Im alleinigen vierten Quartal stieg der Impi um 0,5% gegenüber dem vorherigen Zwischenwert und um 3,9% gegenüber dem Vorjahr, auf 125 Punkte.
Bei den Einfamilienhäusern beläuft sich der Anstieg auf 0,4% gegenüber dem Quartal und auf +5,0% im Jahresvergleich. Der Unterindex lag bei 125,6 Punkten. Die Preise verzeichneten die stärksten Anstiege in den städtischen Gemeinden einer großen Agglomeration (+1,9%), während sie vor allem in den städtischen Gemeinden einer mittelgroßen Agglomeration sanken (-1,6%), heißt es in der Mitteilung.
Die Preise für Eigentumswohnungen sind in den mittleren Gemeinden gestiegen (+2,4%) und sanken nur in den städtischen Gemeinden einer großen Agglomeration (-1,4%). Der Unterindex stieg um 0,6% bzw. um 3,0% im Jahresvergleich auf 124,4 Punkte.
