Technis übernimmt E-NNO, um die Energieherausforderungen zu bewältigen

Da die Energieeffizienz eine zunehmend wichtige Rolle bei der Wertsteigerung des Immobilienbestands spielt, beabsichtigt die Gruppe, die großflächige Bereitstellung technologischer Lösungen sowohl in Europa als auch international zu beschleunigen.

Technis stärkt seine Führungsposition im Energiemanagement von Gebäuden und thermischen Anlagen durch die Übernahme von E-NNO. Da die Energieeffizienz eine zunehmend wichtige Rolle bei der Wertsteigerung des Immobilienbestands spielt, beabsichtigt die Gruppe, die groß angelegte Bereitstellung technologischer Lösungen sowohl in Europa als auch international zu beschleunigen.

Die Technis-Gruppe, ein in der Schweiz ansässiger Technologiekonzern, der sich auf intelligentes Energiemanagement von Gebäuden und Immobilienanlagen spezialisiert hat, kündigt die Übernahme von E-NNO an, einem in der Schweiz anerkannten Unternehmen, das für seine Expertise in der energetischen Optimierung von Gebäuden und thermischen Anlagen bekannt ist. Diese Transaktion markiert eine neue Etappe in der Entwicklung von Technis und stärkt seine Position als führendes Schweizer Unternehmen im Bereich der Energiesteuerungstechnologien, die im Immobiliensektor angewendet werden.

In Europa macht der Immobilienbestand etwa 40% des Endenergieverbrauchs aus und mehr als ein Drittel der CO2-Emissionen. In einem Umfeld verschärfter Regulierung, steigender Energiekosten und zunehmender Ansprüche der Investoren hat die energetische Leistungsfähigkeit von Gebäuden sich als ein entscheidendes Kriterium durchgesetzt, nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich und vermögensbezogen.

Eine technologische Plattform im Dienste des nachhaltigen Immobilienwesens

Mit 82 Mitarbeitenden und einer bereits in der Schweiz und international etablierten Präsenz kombiniert Technis Hardware, Software und Analysen aus mehreren Datenquellen, um die energetische Leistung, die Raumnutzung und die Gebäudesicherheit zu optimieren.

Die Integration der Expertise von E-NNO, die sich auf das operative Energiemanagement spezialisiert hat, ermöglicht eine deutliche Stärkung dieses Ansatzes und beschleunigt die Implementierung konkreter Lösungen für Eigentümer, Investoren, Verwalter und Betreiber von Immobilien.

Marie Barbier-Mueller, Gründerin von E-NNO, erklärt: „Diese Allianz markiert den Beginn einer neuen Entwicklungsphase für E-NNO. Sie ermöglicht es uns, unser Dienstleistungsangebot zu bereichern und unseren Einfluss im Bereich der Energieeffizienz des Gebäudes weiter zu beschleunigen. Indem wir unsere Expertise mit der von Technis bündeln, schaffen wir eine solide Plattform, um den immensen Herausforderungen der Immobilienwelt von morgen zu begegnen.“

Wiktor Bourée, CEO von Technis, fügt hinzu: „Wir freuen uns, E-NNO im Technis-Ökosystem willkommen zu heißen. Wir ermöglichen fortan die Dekarbonisierung der Substanz, während wir gleichzeitig den Immobilienwert steigern. Die Energieeffizienz ist kein Detail mehr: Sie wird zu einem zentralen Bewertungskriterium.“

Mit dieser Integration bekräftigt Technis mehr denn je sein Bestreben, die Energiewende des Immobiliensektors voranzutreiben – in der Schweiz, in Europa und international.

Europäische Strategie und technologische Souveränität

In einem Kontext zunehmender Abhängigkeit von außerhalb Europas entwickelten Technologieplattformen beabsichtigen Technis und E-NNO, einen Ansatz vorzuschlagen, der auf in der Schweiz und in Europa entwickelten und betriebenen Lösungen basiert und die Kontrolle über Energiedaten sowie die Einhaltung der europäischen Rechtsrahmen gewährleistet.

Diese Integration fügt sich in eine von der Technis-Gruppe verfolgte Wachstumsstrategie durch Akquisitionen ein, mit dem eindeutig geäußerten Ziel, einen europäischen Referenzakteur für Technologien zu schaffen, die auf physische Räume angewendet werden.

Nach der Übernahme im Jahr 2025 des französischen Videtics, einem Spezialisten für intelligente Videoüberwachung, illustriert diese Annäherung an E-NNO den Willen der Gruppe, ihr Angebot zu erweitern, um das digitale Asset-Management zu stärken.

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