Epic Suisse hat eine erfolgreiche erste Hälfte des Jahres erlebt. Indem es seine Mieteinnahmen und die Erlöse aus Veräußerungen ausbaute, erzielte die Zürcher Immobiliengesellschaft einen Nettogewinn im ersten Semester von 39,8 Millionen Franken, was einem Anstieg von fast einem Drittel (+32,7%) gegenüber dem Betrag des Vorjahres entspricht.
Ohne Auswirkungen von Neubewertungen und nach Anpassung anderer Faktoren wie der Wechselkursentwicklung belief sich das Nettoergebnis auf 22,0 Millionen Franken, was einer Steigerung von 7,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht, schrieb Epic Suisse am Dienstag. Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA), jedoch einschließlich der Auswirkungen der Neubewertung des Immobilienportfolios, sprang um 26,6% auf 51,4 Millionen.
Die Neubewertung der Immobilien hat eine Wertsteigerung von 13,8 Millionen Franken erbracht, ein Niveau, das dem am 30. Juni 2025 ausgewiesenen entspricht. Der Verkauf des Gebäudes Vennes III in Lausanne im Mai 2026 brachte 51,1 Millionen Franken ein und führte zu einem Gewinn vor Steuern von 9,4 Millionen. Der Wert des Immobilienportfolios sank bis zur Jahresmitte auf 1,67 Milliarden Franken, gegenüber 1,68 Milliarden Franken im Vorjahr. Bereinigt um den Verkauf von Vennes III ist der Wert jedoch um 1,4% gestiegen.
Die Mieteinnahmen stiegen um 4,0% auf 34,7 Millionen Franken. Die Leerstandsrate der betriebenen Gebäude betrug Ende Juni 9,4%, ein Spiegelbild der Integration der Entwicklungsprojekte Pulse und Campus Leman – Gebäude C in das Portfolio. Ohne diese beiden Objekte belief sich die Leerstandsrate auf 2,9%, gegenüber 3,4% Ende Dezember.
Epic Suisse teilt mit, dass der Vermietungsprozess für die beiden Projekte voranschreitet. So steht beim Campus Leman – Gebäude C die Unterzeichnung des Vertrags über die verbleibende letzte Etage unmittelbar bevor. Beim Pulse in Lausanne sind 41% der angestrebten jährlichen Mieteinnahmen, das entspricht 7,5 Millionen Franken, bereits garantiert. Die Verhandlungen mit potenziellen Mietern liefen positiv, auch wenn diese länger als üblich für eine Entscheidung brauchten.
In Bezug auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zeigt sich Epic Suisse zuversichtlich und hebt ihr Ziel für das Wachstum der Mieteinnahmen im Gesamtjahr 2026 an. Diese sollen somit um 1,5% steigen, gegenüber 1,0%, die bislang vorgesehen waren.
