Infracore erweitert sein Angebot um Garantien für Spitalswände in Wetzikon.

Der vorgeschlagene Basispreis bleibt unverändert bei 55 Millionen Franken in bar, geht aber künftig mit Finanzierungs-Garantien einher.

Die Immobiliengesellschaft Infracore überarbeitet ihr Angebot zum Rückkauf und zur Umnutzung der Gebäude des Gesundheitszentrums Zürcher Oberland (GZO) in Wetzikon, das sich in einem Sursis-Konkordat befindet. Der Basispreis bleibt unverändert bei 55 Millionen Franken in bar, geht aber nun mit Finanzierungs-Garantien einher.

Falls die Gläubiger des Spitals Wetzikon sich für das Angebot von Infracore entscheiden sollten, jedoch Schwierigkeiten haben, eine Bankfinanzierung der betreffenden Schuldner zu beschaffen, verpflichtet sich Infracore, bis zu 80% des Ausstandes selbst zu finanzieren. Die Fribourger Gesellschaft erklärt zudem in ihrer Mitteilung vom Donnerstag bereit zu sein, bei Bedarf einen zusätzlichen Liquiditätspuffer von bis zu 10 Millionen Franken freizusetzen.

Infracore versichert zugleich, dass sein Angebot ausdrücklich mit einer Übernahme des Betriebs des GZO durch Thurmed vereinbar ist.

Die kantonale Spitalgruppe Aargau hatte bereits Mitte Juli Interesse am Spital Wetzikon bekundet. Die Geschäftsführung von Thurmed hatte daraufhin mitgeteilt, dass die Details des Angebots am Ende des Sommers öffentlich gemacht würden, nach Prüfung und gegebenenfalls der Genehmigung durch die zuständigen Gemeindebehörden.

Das Spital Wetzikon verzeichnet finanzielle Schwierigkeiten, da es einen am Fälligkeitstag fälligen Kredit über 170 Millionen Franken nicht zurückzahlen konnte. Dieser Betrag war 2014 aufgenommen worden, um den Bau eines neuen Gebäudes zu finanzieren.

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