Der Schweizer Wohnimmobilienmarkt weist weiterhin persistente Verwundbarkeiten auf, während der Bestand an Hypothekendarlehen hoch bleibt.
«Die Preise für Wohnimmobilien sind sowohl weltweit als auch in der Schweiz gestiegen», heißt am Donnerstag der Bericht zur Finanzstabilität der Schweizerischen Nationalbank (SNB).
Im Land bleibt die Verschuldung im Zusammenhang mit Hypothekendarlehen hoch, ein Zeichen für ein erhöhtes Risiko in Bezug auf die finanzielle Leistungsfähigkeit. «Nichtsdestotrotz, was die Haushalte betrifft, scheint dieses Risiko durch die finanziellen Ressourcen der Kreditnehmer gemildert zu sein», tempiert die Währungshüterin des Frankens.
Sie weist darauf hin, dass eine neue Eskalation des Konflikts im Nahen Osten die wirtschaftliche Aktivität, die Inflation und die Zinssätze stark beeinträchtigen könnte und potenziell zu einer weltweiten Stagflation führen könnte. Zu den Risikofaktoren, die die Auswirkungen einer solchen Entwicklung verstärken könnten, gehören insbesondere «das hohe Niveau öffentlicher und privater Schulden» und «überhitzte Bewertungen gepaart mit einer hohen Risikobereitschaft auf den weltweiten Märkten für Wohnimmobilien».
Die SNB ergänzt, dass die «Dynamik am Schweizer Kreditmarkt» weiterhin gestützt sei. Das Wachstum habe sich dort beschleunigt und eine «robuste Entwicklung» gezeigt. Sie sei in der Periode positiv geblieben, die von Zinserhöhungen in 2022–2023 und der Credit-Suisse-Krise 2023 geprägt war.
