Implenia verbessert Profitabilität im ersten Halbjahr

Der Schweizer Baukonzern Nummer eins verzeichnete eine Steigerung seines operativen Ergebnisses (EBIT) von 6% innerhalb eines Jahres auf 60,4 Millionen Franken.

Implenia hat nach sechs Monaten des Jahres 2026 seine Rentabilität verbessert, trotz rückläufiger Umsätze. Der Schweizer Baukonzern verzeichnete eine Steigerung seines operativen Ergebnisses (EBIT) um 6% innerhalb eines Jahres auf 60,4 Millionen Franken. Das Ziel eines jährlichen EBIT von rund 150 Millionen Franken ist bestätigt.

Von Januar bis Juni belief sich der Umsatz auf 1,77 Milliarden Franken, ein Rückgang von 4,8% gegenüber 1,86 Milliarden Franken im Vorjahr, wie die am Mittwoch in Dietlikon ansässige Gruppe mitteilte. Die Auftragseingänge sind dagegen um 9,6% gestiegen und erreichen 8,5 Milliarden Franken, sodass die Zürcher Gruppe die für 2027 erwartete Umsatzsteigerung bestätigt.

Die EBIT-Marge betrug 3,4%, nach 3,1% Ende Juni 2025. Alle Geschäftsbereiche der Zürcher Gruppe haben gemäß den Erwartungen zur Performance beigetragen. Letztere erwies sich als höher als die Erwartungen der Analysten, insbesondere im Hinblick auf das operative Ergebnis und die Marge. Von der Agentur AWP befragte Experten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,77 Milliarden Franken und einem EBIT von 48,1 Millionen Franken gerechnet, bei einer Marge von 2,7%.

Was die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres betrifft, bestätigt Implenia das Ziel eines EBIT von rund 150 Millionen Franken für das Gesamtjahr 2026, vor den angekündigten

außerordentlichen Investitionen von 10 bis 20 Millionen Franken zur Umsetzung ihrer Strategie. Gleichzeitig plant der Konzern ab 2027 eine weitere Steigerung des EBIT auf mehr als 150 Millionen Franken.

Kurz- und mittelfristig strebt Implenia ein Umsatzwachstum an, das bis zu 1 Milliarde Franken erreichen könnte, und setzt weiterhin eine EBIT-Marge von 4,5% an.

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