Der Immobilienfonds Pretium Real Estate Fund, der im Frühjahr letzten Mai an die Börse ging, verzeichnete im ersten Halbjahr Mieterträge in Höhe von 6,17 Millionen Franken. Sie erzielten ein Nettoeinkommen von 3,39 Millionen und führten zu einem Ergebnis von 3,74 Millionen.
Ende Juni belief sich das Gesamtvermögen des Fonds auf 418,7 Millionen Franken, nach 401 Millionen im Juni 2025. Das Nettovermögen hat sich um fast 100 Millionen auf 282,1 Millionen erhöht. Der Marktwert des Immobilienportfolios stagnierte bei 401,2 Millionen.
Dieses Portfolio besteht aus dreizehn Gebäuden mit insgesamt 423 Wohnungen. Die Leerstandquote hat sich verringert, zum Beispiel bei der Hönggerstrasse 40/Röschibachstrasse 22 in Zürich, wo sie von 2,0 % auf 0,6 % gesenkt wurde.
Sie bleibt jedoch in einem kommerziell genutzten Gebäude in Dietikon mit der Adresse Lerzenstrasse 10 weiterhin sehr hoch. Die Leerstandsquote sank auf 30,9 % gegenüber 33,9 % zum Jahresende. Aufgrund von Mietverträgen, die im dritten Quartal in Kraft treten werden, hofft der Fonds, diese Quote auf 29 % zu senken. Er arbeitet mit einem externen Vermarktungsunternehmen zusammen. Mittelfristig rechnet er mit einer Leerstandsquote von 10 bis 13 %.
Pretium Real Estate Fund fügt hinzu, dass die Mittel aus der Kapitalerhöhung, rund 48 Millionen Franken, schrittweise investiert werden. Eine Investitionskapazität von 42 Millionen bleibt verfügbar.
