Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) hat in den ersten sechs Monaten des Jahres in allen Bereichen bessere Ergebnisse erzielt, konnte die Erwartungen des Marktes jedoch nur teilweise übertreffen.
Der Mietumsatz stieg im ersten Halbjahr um 2,2 Prozent auf 230,6 Millionen Franken, getragen von neuen Mietverträgen infolge Renovierungsarbeiten oder Verlängerungen bestehender Mietverträge mit höheren Mieten, wie SPS am Donnerstag in einer Mitteilung erläuterte. Das Ergebnis der Aufwertungen ist um 45 Prozent auf 148 Millionen gestiegen.
Die Leerstandsquote betrug 3,7 %, unverändert gegenüber dem Jahresende.
Auf der Rentabilitätsebene verzeichnete der Konzern einen Anstieg des EBITDA um 19,6 % auf 363,6 Millionen Franken, während der Nettogewinn um 17,2 % auf 192,5 Millionen gestiegen ist.
Während das Ergebnis der Aufwertungen die Erwartungen der von der Agentur AWP befragten Analysten übertroffen hat, blieben der Mietumsatz und der Nettogewinn hinter den Markterwartungen zurück.
Der Gesamtwert des Immobilienportfolios stieg Ende Juni um 0,6 % auf 14,0 Milliarden Franken, verglichen mit Ende 2025. Die Zahl der Gebäude ist dagegen von 132 am Jahresende auf 127 gesunken.
Die Geschäftsführung bestätigte, dass sie für das Gesamtjahr mit einer deutlichen Steigerung der Mieteinnahmen und einer Senkung der Leerstandsquote im Immobilienbereich rechnet. Im Asset-Management setzt SPS weiterhin auf ein organisches Wachstum der unter Verwaltung stehenden Vermögenswerte von rund 1,0 Milliarde Franken pro Jahr.
Auf Gruppenebene peilt das Unternehmen einen laufenden Nettoertrag (FFO) im oberen Bereich der Spanne von 4,25 Franken bis 4,30 Franken je Aktie an.
