Allreal hat im ersten Halbjahr seine Ergebnisse verbessert, insbesondere durch einen deutlich gestiegenen Nettobetriebsgewinn dank seiner Vermietungsaktivität und der Optimierung seines Portfolios. Für das Gesamtjahr bestätigt das Zürcher Immobilienunternehmen ein höheres Nettoergebnis.
Allreal hat am Montag einen deutlich gestiegenen Nettobetriebsgewinn in Höhe von 75,6 Millionen Franken bekannt gegeben, gegenüber 62,6 Millionen vor einem Jahr.
Diese Zunahme erklärt sich insbesondere durch „den Erfolg der Veräußerungen kleiner Wohnungen, die Stabilität der Mieteinnahmen, den Erfolg der Entwicklungsprojekte und den Verkauf von Eigentumswohnungen“, wie Allreal mitteilt, und fügt hinzu, dass die Finanzaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 6% gesunken sind.
Die Mieteinnahmen beliefen sich auf 102,6 Millionen, der Aufwertungseffekt auf 40,8 Millionen und das Nettoergebnis auf 105,6 Millionen, heißt es in einer Mitteilung.
Das operative Ergebnis vor Aufwertungen erreichte 108,8 Millionen, während sich der Nettogewinn ohne Aufwertungen auf 75,6 Millionen verbessert hat.
Das Unternehmen gibt an, dass der Verkauf von sechs kleinen Wohngebäuden in der Romandie sowie einer Immobilie in Basel 15,7 Millionen eingebracht hat, während der Kauf eines Bürogebäudes in Genf die Qualität der Mieten gestärkt hat.
Zum Bilanzstichtag belief sich der Marktwert der Vermögenswerte auf ca. 5,36 Milliarden, gegenüber 5,27 Milliarden am Ende des vorherigen Geschäftsjahres.
Die kumulierte Leerstandsquote hat sich im Vergleich zu Ende 2025 leicht erhöht und lag bei 3,6% gegenüber 3,4% am 31. Dezember. „Diese Zunahme ist hauptsächlich auf die freien Flächen in der Freiburgstraße in Bern, in einem Bürogebäude am Genfer Flughafen und im Richti-Viertel in Wallisellen im Kanton Zürich zurückzuführen“, so Allreal.
Im Vergleich zu den Analystenschätzungen haben die Mieteinnahmen und der Aufwertungseffekt die Erwartungen insgesamt erfüllt, während das EBIT ohne Aufwertungen sowie der Nettogewinn ohne Aufwertungen sie übertroffen haben.
Allreal hat außerdem bestätigt, dass es für das Gesamtjahr einen höheren Nettobetriebsgewinn und stabile Bilanzkennzahlen anstrebt. Im Immobiliensektor sollten die Mieteinnahmen steigen und die Leerstandsquote bis Ende des Jahres erneut sinken.
