Genf: Freihäfen legen Grundstein für neues Lagergebäude

Über das Immobilienprojekt hinaus fügt sich diese Realisierung in eine Phase der Transformation des Standorts ein, mit dem Ziel, die Infrastruktur zu modernisieren und sie an die neuen Anforderungen des Marktes anzupassen.

Cesar Vuadens, Geschäftsführer von HRS Real Estate SA Romandie, Martin Dunning, Generaldirektor der Ports Francs, Delphine Bachmann, Staatsrätin, zuständig für das Departement Wirtschaft, Arbeit und Energie, Sylvain Matthey, Präsident des Verwaltungsrats der Ports Francs.

Die Ports Francs und Entrepôts de Genève haben am 5. Mai in Lancy den ersten Spatenstich für ihr zukünftiges Lagergebäude gesetzt, das für Wertgegenstände bestimmt ist. Zu diesem Anlass wurde eine Zeitkapsel in das Fundament des Bauwerks versiegelt, in Anwesenheit der Behörden und der Projektpartner.

Dieses neue Gebäude mit einer Brutto-Nutzfläche von 15.188 m² wird im Betrieb eines offenen Zolllagers (EDO) genutzt und wird die Speicherkapazität des Standorts etwa um 10 % erhöhen, der derzeit zu über 97 % ausgelastet ist. Die Inbetriebnahme ist für Januar 2028 vorgesehen.

Entworfen, um die höchsten Standards in Bezug auf Energieeffizienz, Sicherheit und Erhaltung zu erfüllen, fügt sich das Gebäude in eine Entwicklungslogik ein, die operative Anforderungen mit einer langfristigen Vision verbindet. Im Rahmen der Modernisierungsstrategie der Ports Francs wird dieses neue Gebäude dazu beitragen, vorhandene Flächen freizusetzen, um ein Programm zur Renovierung der historischen Infrastrukturen zu initiieren.

«Dieses Projekt folgt einer Logik der Kontinuität: Die Kapazitäten heute zu stärken und zugleich die Voraussetzungen für morgen zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es, einen stabilen und anspruchsvollen Rahmen zu bieten, der optimale Bedingungen für Aufbewahrung, Sicherheit und Verwaltung von Wertgegenständen gewährleistet», so Martin Dunning, Generaldirektor der Ports Francs seit 2024.

Das Projekt ist ein zentrales Element der Transformation des Standorts. Es soll langfristig ermöglichen, die Infrastrukturen an die Marktentwicklungen anzupassen und die Attraktivität Genfs für die Lagerung von Wertgegenständen zu erhöhen, indem es seine Stellung unter den internationalen Referenzstandorten festigt.

«Die Tätigkeit der Ports Francs bildet ein zentrales Element des wirtschaftlichen Ökosystems des Kantons und trägt voll und ganz zu dessen Dynamik und Attraktivität bei», betont Staatsrätin Delphine Bachmann, zuständig für das Departement Wirtschaft, Arbeit und Energie. «Dieses zukünftige Gebäude wird die Wettbewerbsfähigkeit des Genfer Wirtschaftsstandorts stärken und zugleich einen verantwortungsvollen Ansatz veranschaulichen, der wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Umweltanforderungen vereint».

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