Eine neue Etappe wurde am Grands-Esserts in Veyrier erreicht: Die CPEG hat die beiden für die erste Entwicklungsphase des PLQ Cirses ausgewählten Projekte vorgestellt.
Neben der Errichtung von 350 Wohnungen bis 2030 sowie gewerblichen Nutzungen und öffentlichen Einrichtungen, darunter eine Kindertagesstätte, besteht die Herausforderung auch darin, die Grundlagen des zukünftigen Viertels in Bezug auf Lebensqualität, Nachhaltigkeit, Mischung und Mobilität zu legen.
Afin de favoriser l’émergence de solutions créatives pour les trois pièces urbaines concernées, un concours en deux tours a été organisé par la CPEG, avec des représentants de la commune de Veyrier, de l’Etat de Genève, un représentant des associations de riverains ainsi que des experts issus de différentes disciplines. Sur les douze projets reçus, deux ont été retenus à l’unanimité du jury:
- Ecotone, vom Büro Christian Dupraz,
- Supernature, vom Büro Bonnard und Woeffray
Der PLQ Cirses umfasst eine Gesamtfläche von 12 Hektar, von denen 4 von der CPEG entwickelt werden. Sie plant den Bau von 35.600 m² Wohnerflächen (Bruttogeschossfläche) sowie 1.900 m² gewerbliche Nutzungen und öffentliche Einrichtungen, darunter eine Kindertagesstätte.
Charta Viertel im Wandel
Die Projekte entsprechen der Charta Viertel im Wandel des Kantons Genf, die besonderen Wert darauf legt, wie gut sie zur Identität des Ortes passen, die Biodiversität und Ressourcen zu bewahren, den Energieverbrauch zu berücksichtigen, gegen Hitzeinseln vorzugehen und das Zusammenleben zu fördern.
Neben einem hohen Wohnkomfort fördern sie soziale und funktionale Durchmischung mit zahlreichen Begegnungsorten. Fußgänger- und Radwege von hochwertiger Qualität sowie stärkere Verbindungen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln werden bevorzugt. Was die Gebäude betrifft, integrieren sie Grundsätze der Sparsamkeit, der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und der Kreislaufwirtschaft.
Ecotone, Büro Christian Dupraz
Das Projekt Ecotone, entwickelt auf den städtischen Parzellen Nant 1 und Salève, gliedert sich rund um die Schule herum und schafft eine kohärente Verbindung zwischen den verschiedenen Sektoren des Viertels. Sein landschaftlicher Ansatz betont die Qualitäten des Standorts und seine natürlichen Lebensräume.
Eine differenzierte Bepflanzung schafft vielfältige und hochwertige Atmosphären, die von einer Vegetation in Feuchtgebieten (mit Weiden und Erlen) bis zu einem Pinienwald reichen. Besonderes Augenmerk gilt dem Bodengebiet, um die Pflanzung hochgewachsener Bäume im Kern des Innenhofs zu ermöglichen und die Schaffung von Kühlinseln sicherzustellen.
Die Struktur der Gebäude basiert auf einem Holzrahmenbau-System mit Betonkerne für den Wind- und Stabilisierungsschutz. Das Projekt schlägt eine belüftete Fassade vor, bestehend aus aufgesetzten Metallrahmen, gefüllt mit recycelten Materialien (Dachziegel, Holz, Zement usw.), entsprechend einer modularen und evolutiven Logik, die den Austausch und die Anpassung im Laufe der Zeit ermöglicht. Die Verwendung von vorgefertigten Elementen wird ebenfalls bevorzugt, was zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und der Baustellenbelästigungen beiträgt.
Supernature, Büro Bonnard und Woeffray

Dem städtischen Teil Lisière gewidmet, schlägt das Projekt Supernature eine Ellipsenmorphologie vor: Seine drei Gebäude (vier bis sechs Stockwerke über dem Erdgeschoss) sind fächerförmig angeordnet und schaffen einen Innenraum in Beziehung zum Schuleingang und öffnen sich zur Waldkante. Sie ordnen sich um einen offenen zentralen Raum, der als eine Lichtung gedacht ist und Begegnungen sowie Lebensqualität fördert.
Die ellipsenförmigen Formen bieten abwechslungsreiche und elegante Geometrien, die dem Projekt eine echte Identität verleihen. Darüber hinaus verbindet es die landschaftlichen Einheiten mit dem Kern des Viertels: Die Landschaft tritt ins Herz des Blocks ein und schenkt den Waldplantagen, die die neuen Gebäude umgeben, eine prominente Rolle.
Indem es eine einfache Struktur um einen zentralen Kern herum vorschlägt, bietet das Projekt Flexibilität in Bezug auf typologische Entscheidungen.
