Immobilienpreise entspannen sich im Frühling

Im Durchschnitt verlangten die Verkäufer von Einfamilienhäusern Ende April 8018 Franken pro Quadratmeter bewohnbarer Fläche. Dieser Betrag ist deutlich höher bei Eigentumswohnungen, die 9422 Franken pro Quadratmeter erreichen.

Die Immobilienpreise in der Schweiz haben sich im April insgesamt kaum verändert, obwohl sich die Entwicklungen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen unterschieden haben. Für Letztere verzeichnen die Inserate, erfasst von der Plattform Immoscout und dem Immobilienberatungsunternehmen CIFI, einen Rückgang von 0,2% im Jahresvergleich, während Letztere um 0,1% gestiegen sind.

Im Durchschnitt verlangten die Verkäufer von Einfamilienhäusern Ende April 8018 Franken pro Quadratmeter bewohnbarer Fläche. Dieser Betrag sei deutlich höher bei Eigentumswohnungen, die 9422 Franken pro Quadratmeter erreichen, heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung. Laut den Autoren dieses monatlichen Lageberichts bestätigt sich der verlangsamte Preisrückgang.

„Auf Jahresbasis verzeichnen die Preise nach wie vor einen deutlichen Anstieg von 4,3% bei Einfamilienhäusern und 4,4% bei Eigentumswohnungen. Allerdings deuten die aktuellen Zahlen darauf hin, dass potenzielle Käuferinnen und Käufer vorsichtiger sind und nicht mehr zu jedem Preis bereit sind zu zahlen“, so Martin Waeber, Immobilienverantwortlicher bei SMG Swiss Marketplace Group, dem Eigentümer von Immoscout, in der Mitteilung zitiert.

Diese Teilstatistiken des Marktes zeigen nach wie vor erhebliche regionale Unterschiede. In der Zentralschweiz wird eine bedeutsame Korrektur (-4,2%) der Preise für Einfamilienhäuser festgestellt, eine Region, die in den letzten Monaten einen signifikanten Anstieg erlebt hatte. Der Mittelland (-1,5%) und die Ostschweiz (-0,6%) folgen dem Gesamttend, im Gegensatz zur Nordwestschweiz (+1,2%), der Romandie (+0,9%), der Großregion Zürich (+0,8%) und dem Tessin (+0,7%).

Auf der Seite der Eigentumswohnungen verzeichnet der Tessin die stärkste Abschwächung (-0,8%), gefolgt von der Nordwestschweiz (-0,7%), der Ostschweiz und der Zentralschweiz (-0,6% jeweils). Die Romandie (+1,2%) und das Mittelland (+0,9%) haben die allgemeine Steigerung getragen. Die Großregion Zürich (+0,2%) hat sich seitwärts bewegt.

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