Infracore bestätigt Halbjahreszahlen und Ambitionen für das Jahr

Von Januar bis Ende Juni stiegen die Mieteinnahmen um 5,3% auf 35,9 Millionen Franken.

Die Spitalimmobiliengesellschaft Infracore hat am Donnerstag ihre Halbjahresergebnisse bestätigt. Die neu an der Schweizer Börse notierte Gesellschaft hat zudem ihre Ziele für das Gesamtjahr bekräftigt.

Von Januar bis Ende Juni sind die Mieteinnahmen um 5,3% auf 35,9 Millionen Franken gestiegen, wie eine Mitteilung berichtet. Das EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) ist um 3,6% auf 32,4 Millionen gestiegen, bei einer EBITDA-Marge von 90,4%.

Die aus den operativen Aktivitäten resultierenden verfügbaren Cashflows sind um 3,5% gestiegen und beliefen sich auf 23,6 Millionen.

Der Nettogewinn belief sich auf 22,8 Millionen Franken, das entspricht einer Steigerung von 5,5% gegenüber dem gleichen Halbjahr des Vorjahres.

Das Verhältnis der Nettoverschuldung zum Vermögenswert (Loan-to-Value, LTV) hat sich auf 42,8% verbessert, gegenüber 44,5% zum Ende von 2025. Der Marktwert des Immobilienportfolios belief sich am 30. Juni auf 1,4 Milliarden Franken.

Zwei nicht-strategische Nebenliegenschaften in Solothurn und Sorengo wurden im Semester veräußert.

Für 2026 rechnet Infracore mit Mieteinnahmen von etwa 74 Millionen Franken und einem operativen Cashflow von ca. 47 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat plant, eine Ausschüttung je Aktie von 2,95 bis 3,05 Franken vorzuschlagen, was einer Gesamtsumme von etwa 45,1 bis 46,7 Millionen Franken entspricht.

Zum 31. Juli, nach dem erfolgreichen Börsengang, der am 9. Juli abgeschlossen wurde, sowie dem Erwerb der Liegenschaft See-Spital in Horgen, belief sich der Marktwert des Portfolios auf 1,53 Milliarden Franken.

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