Die Immobilienanlagegesellschaft Warteck Invest verzeichnete im ersten Halbjahr einen rückläufigen Nettogewinn, obwohl das operative Ergebnis gestiegen ist. Die Geschäftsleitung zeigt sich zuversichtlich für das Gesamtjahr.
Von Januar bis Ende Juni stieg das EBIT ohne Neubewertung um 6,5% auf 18,7 Millionen Franken, wie eine am Freitag veröffentlichte Mitteilung berichtet. Die Neubewertungen des Immobilienportfolios trugen zusätzlich 8,3 Millionen Franken bei, so dass das EBIT insgesamt 27,0 Millionen Franken erreichte, eine Steigerung von 4,3%.
Trotz dieses operativen Anstiegs sanken der Nettogewinn um 9,4% auf 18,0 Millionen Franken, infolge einer Verdopplung der Steuerbelastung auf 5,4 Millionen Franken, hauptsächlich bedingt durch Anpassungen der verbleibenden Haltefristen einiger Objekte und durch den Verkauf eines Wohngebäudes in Basel.
Der Marktwert des Immobilienportfolios ist um 6,9% gestiegen und erreichte 1,1 Milliarde Franken, während die Leerstandquote auf 2,2% gesenkt wurde.
Für 2026 geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Rahmenbedingungen für ein gutes Jahr gegeben sind, basierend auf einem diversifizierten Portfolio in zehn Kantonen und einer Projektpipeline in Höhe von rund 230 Millionen Franken.
