Die auf die Genfersee-Region spezialisierte Immobiliengesellschaft Investis hat in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt steigende Ergebnisse verzeichnet, außerhalb der Effekte von Neubewertungen. Die Geschäftsführung rechnet für die zweite Hälfte des Jahres 2026 mit einer insgesamt stabilen Performance.
Die Mieteinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8% auf 41,5 Millionen Franken im ersten Halbjahr, die Leerstandquote betrug während des Berichtszeitraums 2%, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Mitteilung mit.
Auf Rentabilitätsebene wuchs das EBITDA ohne Revalorisierungen und Veräußerungen um 9,3% auf 26,7 Millionen Franken, während der Nettogewinn ohne diese Effekte um 53% auf 30,1 Millionen Franken kletterte.
Das Immobilienportfolio hat sich seinerseits leicht um 2,1% auf 2,29 Milliarden Franken erhöht.
Für das zweite Halbjahr rechnet Investis mit einem weiterhin wachstumsorientierten Mietmarkt in der Genfersee-Region, getragen von einer niedrigen Leerstandsquote, die auf eine starke Nachfrage infolge von Zuwanderung und einem Mangel an bebaubaren Flächen trifft. Der Wettbewerb um hochwertige Immobilien dürfte daher bestehen bleiben.
Die Geschäftsführung gibt, was Zahlen angeht, wenig konkrete Details bekannt, und rechnet für die nächsten sechs Monate mit einer operativen Performance, die insgesamt mit der des ersten Halbjahres vergleichbar ist.
