SF Urban Properties weist im ersten Halbjahr insgesamt stabile Ergebnisse auf. Während die Mieteinnahmen aus Immobilien leicht zurückgingen, bedingt durch den Verkauf von zwei Immobilien in St. Gallen und Schlieren, hat auch der Nettogewinn entsprechend nachgegeben und sich innerhalb eines Jahres von 21,6 auf 20,9 Millionen Franken reduziert. Für das Gesamtjahr wird eine Verbesserung erwartet.
Ohne Neubewertungen hat sich das Nettogewinn hingegen moderat erhöht, zum Ende Juni 8,32 Millionen Franken gegenüber 8,23 Millionen vor einem Jahr, wie am Donnerstag das Zürcher Immobilienunternehmen mitteilte. Die Mieteinnahmen aus Immobilien beliefen sich auf 15,4 Millionen, 500.000 Franken weniger als nach den ersten sechs Monaten von 2025. SF Urban präzisiert, dass die Portfoliorotation nun abgeschlossen sei und dieses auf die Zielmärkte Zürich und Basel mit dem Verkauf von zwei Immobilien konzentriert habe.
Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich dagegen auf 30,7 Millionen Franken belaufen, stabil gegenüber dem Vorjahr, während die Leerstandsquote zum 30. Juni 2026 auf 1,78 % verbessert sei, gegenüber 1,98 % vor einem Jahr.
Bezüglich der Perspektiven bleibt SF Urban optimistisch und bestätigt die Ziele für das Gesamtjahr, insbesondere mit Blick auf einen Nettogewinn je Aktie vor Neubewertung, der dem in 2024 erzielten Wert entspricht. In der zweiten Jahreshälfte will das Unternehmen sich darauf konzentrieren, leerstehende Flächen zu verwalten sowie Renovierungs- und Wiederaufbauarbeiten in zwei Immobilien in der Stadt Zürich durchzuführen.
