Die PSP Swiss Property, ein Immobilienunternehmen, das einen Immobilienkomplex in der Zürcher Vorstadt für 150 Millionen Franken verkauft hat, nutzte die Hälfte dieses Zuflusses an Liquidität, um seine Verschuldung zu verringern, und den anderen Teil, um eine Akquisition vorzunehmen, berichtete am Montag der Geschäftsführer Giacomo Balzarini.
„Wir haben für 75 Millionen Franken eine Immobilie in der Schützengasse in Zürich übernommen“, erläuterte der Geschäftsführer während einer Telefonkonferenz. Diese Akquisition wird jährlich 2 Millionen Franken zu den Mieteinnahmen beitragen, fügte er hinzu.
Freitag hatte PSP Swiss Property den Verkauf des Immobilienkomplexes Richtipark in Wallisellen, einem Vorort von Zürich, für 150 Millionen Franken an den Fonds La Foncière Urban Development angekündigt. Weitere Zahlungen in Höhe von bis zu 24,75 Millionen seien zudem gemäß „bestimmten Kriterien“ vorgesehen, hatte die Gruppe ergänzt.
Die jährlichen Mieteinnahmen dieses Immobilienkomplexes beliefen sich auf rund 4 Millionen Franken, bei einem Gesamtvolumen von 350 Millionen Franken, die dem Konzern im vergangenen Jahr zuflossen, so Balzarini.
Darüber hinaus konnte das Unternehmen den Mietvertrag mit dem US-Internetkonzern Google im Hürlimann Areal in Zürich bis 2033 verlängern, mit der Option auf eine Verlängerung bis 2043.
