Europäischer Immobilienmarkt: Die Schweiz trotzt in einem Markt, der Orientierung sucht

Die Investitionsvolumina sind im zweiten Quartal stabil geblieben (+1% gegenüber dem Vorjahr), während sie europaweit im gleichen Zeitraum um 10% zurückgingen, laut dem jüngsten MSCI Capital Trends Europe-Bericht.

Während die Immobilieninvestitionsvolumina in Europa im ersten Halbjahr 2026 um 7% zurückgingen, zeigte die Schweiz eine bemerkenswerte Resilienz in einem Umfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten, Zinssatzvolatilität und einem zunehmenden Wettbewerb zwischen den verschiedenen Anlageklassen geprägt ist.

Die wichtigsten Erkenntnisse für die Schweiz:

  • Die Investitionsvolumina blieben im zweiten Quartal stabil (+1% gegenüber dem Vorjahr), während sie europaweit im gleichen Zeitraum um 10% zurückgingen.
  • Trotz eines schwierigen Marktumfelds verzeichnete die Schweiz im zweiten Quartal 2026 Immobilientransaktionen im Gesamtwert von über einer Milliarde Euro.
  • Zürich gehört zu den zwanzig aktivsten Immobilienmärkten Europas.
  • Der Verkauf des Zürcher Marriott Hotels gehörte zu den bedeutendsten Hoteltransaktionen, die in Europa im ersten Halbjahr durchgeführt wurden, und belegt die anhaltende Attraktivität der erstklassigen Schweizer Immobilienwerte.

Über den Fall Schweiz hinaus zeigt der Bericht, dass der europäische Immobilienmarkt nach wie vor stark fragmentiert ist. Spanien setzt seine Outperformance fort dank eines anhaltenden Wirtschaftswachstums, während Deutschland und das Vereinigte Königreich Schwierigkeiten haben, ihre Dynamik nach der starken Neubewertung der Vermögenswerte infolge steigender Zinssätze wiederzufinden.

 

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