In der Schweiz steigen die vorgeschlagenen Mieten weiterhin.

Im ersten Quartal verzeichneten die in der Schweiz angebotenen Mieten ein moderates Wachstum von 0,7% und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,3%.

Die in der Schweiz angebotenen Mieten haben ihren Anstieg im ersten Quartal 2026 fortgesetzt, doch das Tempo der Zuwächse verlangsamt sich laut dem am Mittwoch veröffentlichten Homegate-Index. Die rückläufige Zuwanderung und ein Rückgang des Leitzinses sind die Hauptfaktoren dieser Abkühlung, reichen jedoch nicht aus, um das Mietniveau dauerhaft zu stabilisieren.

Im ersten Quartal verzeichneten die in der Schweiz angebotenen Mieten ein moderates Wachstum von 0,7% und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,3%, gemäß dem Mietindex, der von Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Index im März um 0,2 Punkte auf nun 133,1 Punkte (+0,2%). Im Jahresvergleich legte er um 2,6% zu, nach einem Anstieg von 5,5% vor einem Jahr. Die Verlangsamung der Einwanderung erklärt teilweise die Beruhigung auf dem Mietmarkt.

Im Jahr 2025 sank die Nettozahl der eingewanderten Personen in die Schweiz gegenüber dem Vorjahr um nahezu 10%. Und dieser Rückgang setzte sich in den ersten Monaten von 2026 fort, was die zusätzliche Nachfrage nach Mietwohnungen weiter verringert, erklärt das Immobilienportal.

Eine weitere Erklärung ist in der Geldpolitik zu suchen. „Die jüngste Senkung des Leitzins hat ebenfalls Auswirkungen auf die gemeldeten Mieten. Tatsächlich hat sie zu Beginn des Jahres zu einer Reduktion der bislang geltenden Mieten geführt, wodurch der Druck nach oben auf die angebotenen Mieten verringert wurde“, erklärt Martin Waeber, Immobiliendirektor der SMG Swiss Marketplace Group.

Die Kantone der Zentralschweiz, insbesondere Nidwalden (+7,3%) und Zug (+5,1%), sowie die Stadt Luzern (+8,2%), verzeichneten über zwölf Monate die stärksten Zuwächse.

Die Mieten dürften 2026 weiter steigen, solange die Bautätigkeit gering bleibt.

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